236 Gedanken: Social Media – über sich selbst

1. März 2010

Soziale Medien oder Netzwerke sind das auffälligste Kriterium des Web 2.0. Kaum jemand ist nicht auf studivz, Facebook, Xing oder sonstwo mittels persönlichem Profil hinterlegt. Nicht nur Jugendliche nutzen das Internet auf diese Weise, der Trend zieht sich durch alle Altersgruppen, auch Firmen haben für ihre Zwecke ihre Präsenz bereits ausgebaut. Was genau macht denn nun „Social Media“ aus? Fragen wir die sozialen Medien doch einfach mal selbst.

Also, liebes Wikipedia, was bedeutet Social Media?

Link
„Social Media (auch Soziale Medien) ist ein Schlagwort, unter dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. Kaplan und Haenlein definieren Social Media als „eine Gruppe von Internetanwendungen, die auf den ideologischen und technologischen Grundlagen des Web 2.0 aufbauen und die die Herstellung und den Austausch von User Generated Content ermöglichen“.
Social Media sind Medien, die durch die Ermöglichung sozialer Interaktionen und Kollaboration an Bedeutung gewinnen. Sie unterstützen das menschliche Verlangen nach sozialen Interaktionen mittels Technologie und wandeln mediale Monologe (one to many) in social-mediale Dialoge (many to many). Zudem unterstützt es die Demokratisierung von Wissen und Information und entwickelt den Benutzer von einem Konsumenten zu einem Produzenten. Die Benutzer erstellen gemeinsam ihre eigenen Inhalte (User Generated Content). Es besteht kein Gefälle mehr zwischen Sender und Rezipienten (Sender-Empfänger-Modell). Als Kommunikationsmittel werden dabei Text, Bild, Audio oder Video verwendet. Das gemeinsame Erstellen, Bearbeiten und Verteilen der Inhalte, unterstützt von interaktiven Anwendungen betont auch der Begriff Web 2.0.Es wird angenommen, dass der Begriff Social Media erstmals auf der BlogOn 2004 Conference, welche am 22. und 23. Juli 2004 stattfand, vom US-Unternehmen Guidewire Group verwendet wurde.“ (aus: Wikipedia, zugegriffen am 01.03.2010).

Okay. Aber was genau macht denn nun den besonderen Reiz daran aus? Weiß Youtube eine Antwort? Aber sicher:

Social Media Revolution

Wow. Das ist ja cool. Aber bestimmt gibt’s doch auch kritische Stimmen, oder? Was sagen denn die Blogger dazu?

about virtual identity

Aha. Das ist also die Firmensicht. Und was ist mit den Privatnutzern? Nochmal Youtube:

Youtube

Hehe. So ist das also. Was sagt eigentlich die Kirche dazu? Sehr lesenswert – vor allem die Kommentare:

Die Welt

Die letzten 20 Jahre haben eine neue Generation hervorgebracht, sie wird die Generation der „Digital Natives“ genannt. Keine Ahnung, was das ist? Sind das noch normale Menschen? Hier gibt es Antworten:

Digital Natives

Das Thema „Social Media“ bleibt spannend. Es lohnt sich, dran zu bleiben.

Bernd

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2 Responses to 236 Gedanken: Social Media – über sich selbst

  1. eL-Tut-Web sagt:

    Hey!

    Mal wieder nur ganz kurze Grüße aus Kaiserslautern, da ich noch immer kein Internet zu Hause habe. Hatte leider auch noch keine Zeit, alle links zu verfolgen, aber wollte mal einen ersten Eindruck zu den 236 Gedanken abgeben:

    echt coole Idee, die Kolumne so zu schreiben!! Gefällt mir =)!
    Und trifft mal wieder voll ins Schwarze mit meinem aktuellen Projekt und hat mir gleich ein paar Anregungen gegeben. Danke!!

    So, jetzt erstmal alles Liebe an alle social networker da draußen und bis Bald mit hoffentlich eigenem Internet zu Hause (*nerv*),

    Judith

  2. eL-Tut-Web sagt:

    Hallo,

    ganz schön reflexiv, Bernd: „Social Media über sich selbst“…

    Hier noch ein Nachtrag zu den Digital Natives und der gegenwärtigen Diskussion darum, ob es sie überhaupt gibt. Rolf Schulmeister hat den virtuellen Blätterwald ganz schön rauschen lassen, indem er eine Studie verfasst hat, die sich kritisch mit dieser Frage auseinandersetzt. Interessanterweise hat er sie nicht abschließend beantwortet (zumindest vorgeblich, sein Habitus widerspricht dem allerdings manchmal…) sondern zur Diskussion gestellt. Die Debatte währt mittlerweile bereits eineinhalb Jahre und die Studie liegt in der dritten Fassung vor.
    Hier zunächst die Links zu den unterschiedlichen Versionen:
    1 (‚Work in Progress‘): http://www.zhw.uni-hamburg.de/pdfs/Schulmeister_Netzgeneration.pdf
    2 (‚Version 2.0‘): http://www.zhw.uni-hamburg.de/uploads/schulmeister-net-generation_v2.pdf
    3 (‚Erweiterte Version 3.0‘): http://www.zhw.uni-hamburg.de/uploads/schulmeister_net-generation_v3.pdf

    Hier sind aber nicht nur die recht umfangreichen (aus viel (sekundär-)Empirie und einiger Polemik zusammengestellten) Studien interessant, sondern auch die Web 2.0-mäßige Rezeption:

    * Als Einstieg — aus der etwas anderen Perspektive von Spielern und Computerspieleforschern — vielleicht dieser kritische Kommentar im Weblog zur Wiener Computerspielforschung: http://www.gamestudies.at/2008/05/der-schulmeiste.html
    * Neuer dieser Kommentar im Weiterbildungsblog von Jochen Robes: http://www.weiterbildungsblog.de/2010/01/06/gibt-es-eine-net-generation-dekonstruktion-einer-mystifizierung/
    * Will man die Diskussion in den Blogs und Foren der deutschen Medienpädagogik nachvollziehen, ist diese Linksammlung von Alexander Florian ein erster Einstieg. Von dort aus gelangt man zu einer Reihe von Beiträgen, Kommentaren und Kritiken: http://alexander-florian.de/?p=275
    * Wer es kürzer mag, kann sich noch einem Beitrag im ‚websquare‘ erfreuen, der studentisch getragenen Fachzeitschrift für eLearning: http://websquare.imb-uni-augsburg.de/2009-01/7.

    Viele Grüße aus München
    Stephen

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