236 Gedanken: Es war einmal … die VHS … und wenn Sie nicht ersetzt worden wäre …

Und wieder ist ein Monat vorbei. Ich hoffe, ihr hattet heute alle einen schönen 1.Mai!
Für eine Maiwanderung war heute genau das richtige Wetter, deshalb erreicht Euch diese Kolumne nicht wie immer in den Morgenstunden, sondern erst am Abend.

Die Idee zur heutigen Kolumne kam mir vor einer Woche bei einer solch unspektakulären Tätikeit wie Ausmisten- Denn letztes Wochenende haben meine sorgsam aufgezeichneten, beschrifteten und archivierten Videokassetten den Gang zum Mülldepot angetreten.

Seien wir doch mal ehrlich, wer von uns hat nicht auch noch irgendwo die eine oder andere Videokassette zu Hause rumliegen? Entweder gekaufte oder in meinem Fall minutös aufgenommene Spielfilme um sie immer und immer wieder genießen zu können.
Doch dann kam Mitte der 90 Jahre die DVD, die bereits 2002 von den zwischenzeitlich parallel im Handel erhältlichen HD DVD‘s und Bluray’s in Bild und Tonqualität übertroffen wurde, bis sich 2008 dann entgültig die Bluray durchsetzte und die HD DVD vom Markt drängte.
Mit diesen neuen Medien stieg unser Anspruch von Bild und- Tonqualität ungemein. Einige Testläufe der alten VHS ließen bei mir die Frage offen, ob die Bildqualität wirklich schon immer so schlecht war oder Abnutzung und Alter eine solch eine schwerwiegenden Rolle dabei gespielt haben.
Die Qualität ist jedoch auch in bestem Zustand nicht mit den heutigen high definition blurays zu vergleichen. Die Videokassette ist jedoch passé.

Von der Videokassetten über die DVD bis hin zur Bluray in knappen 30 Jahren.

Und wer in meiner Generation erinnert sich auch nur noch verschwommen an Disketten für den Computer, oder die riesigen Schallplatten der Eltern?

Mit einer vergleichbaren Thematik beschäftigte sich ein interessanter kurzer Artikel, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Dabei ging es um einen Versuch des französischen Journalist Jean-Christophe Laurent. Er zeigte Grundschulkindern in seinem Heimatland alte Technik, darunter z.B. Floppy Disketten, ein Telefon mit Wählscheibe, ein Game Boy und filmte ihre Reaktion.

Hättet ihr alle Gegenstände gekannt? Ich sicher nicht!

Das ganze geht jedoch auch umgekehrt. Ich habe ein vergleichbares Video auf Youtibe gefunden, dass die andere Seite der Medaillie beleuchtet. Was passiert wenn wir heute Senioren (ca. 60+) mit der heutigen Technik konfrontieren. Ein Tablet PC, eine Web Cam, ein USB Stick oder besonders amüsant die Controller für die Spielkonsole Wii.

Was bedeutet aber diese ständige Erneuerung von Werkzeugen und Medien für uns?
Wir müssen immer up todate sein, was in der heutigen Beschleunigungsgesellschaft gar nicht mehr so einfach ist. Gerade bei den vielen Möglichkeiten von Apps beispielsweise oder den unzähligen Tools im World Wide Web der vergangenenen Kolumne gar unmöglich.
Auch die Frage, die im oben erwähnten Artikel aufgeworfen wurde, ob dadurch auch die Art und Weise wie wir lernen beeinflusst wird, gilt es zu beachten! „Die Herausforderung besteht dabei nicht so sehr in der Technik selbst, als vielmehr im Wandel und im Umgang mit diesem.“
Genug Stoff für eine weitere Kolumne wäre also vorhanden. Aber macht Euch doch auch selbst Eure Gedanken dazu.

Ganz liebe Grüße
Kerstin
PS: Kleiner Sidekick: Auch unser in Kolumne Netzpranger angepriesenes Verfahren Youtube Videos einzubetten hat sich – in nur so kurzer Zeit – schon wieder verändert.
Es gibt keinen Button Einbetten (embed) mehr! Ihr müsst nun Rechtsklick auf das Videofenster machen und dort „Einbettungscode kopieren“ bzw. „copy embed html“ anklicken.

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