236 Gedanken: Social Reading

Hallo alle zusammen,

nach Sarah und Monika möchte auch ich Euch allen ein frohes Neues Jahr wünschen! Viel Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr 2013!!!!

Mit einer kleinen Verzögerung erscheint auch diesen Monat wieder unsere Kolumne der 236 Gedanken. Am Anfang des neuen Jahres möchte ich an das Thema der E-Books und der E-Book Reader aus dem letzten Jahr anschließen und mit dem Trend des Social Reading fortführen.

Dazu ist mir auf der Webseite der bpb (Bundeszentrale für politische Bildung) ein wirklich guter Beitrag zwischen die Finger gefallen, den ich mit Euch teilen möchte.

In seinem Artikel „Social Reading – Lesen im digitalen Zeitalter« fasst Dominique Pleimling Social Reading folgendermaßen zusammen:

„Ein online geführter, intensiver und dauerhafter Austausch über Texte.“[i]

Er fasst in seinem zweiten Abschnitt prägnant die beiden Faktoren zusammen welche als Wurzeln des Social Reading Trends gesehen werden können:

„Zwei Entwicklungen, („…“), kulminieren bei diesem Vorgang des vernetzten Lesens: die Digitalisierung von Medieninhalten, in diesem Fall Bücher, und die Entstehung des social web, das es allen Internet-Nutzerinnen und -Nutzern ermöglicht, content zu schaffen und diesen mit anderen zu teilen, zusammenzuarbeiten und in Netzwerken zu kommunizieren. Digitale Texte können öffentlich gelesen, kommentiert und diskutiert werden; das Lesen von Büchern wird zu einem sozialen Prozess, für den sich mittlerweile der Begriff social reading durchgesetzt hat.“[i]

Anschließend skizziert Pleimling die „verschiedene(n) analoge(n) und digitale(n) Verwandte(n)“[i] des Social Readings wurzelnd in „book-clubs“(Lesekreise)  und Online Communities. Wobei er dann solche (Social) Communities anhand der aktuellen Spitzenreiter: Goodreads und seinem deutschen Gegenpart Lovely Books, oder der Lese App ReadMill genauer beschreibt.

Möglichkeiten über Möglichkeiten, die auch Jill Rooney heute zu ihrem heutigen Blogbeitrag  „Is “Social Reading” The New Education Cure-All?“ veranlasst haben könnten. Welcher Professor träumt nicht von Studenten die im Voraus all ihre Texte gelesen und im besten Falle bereits kommentiert und diskutiert haben?[ii]

Ein erstes Schnuppern in dieses Thema hat mich auf alle Fälle neugierig gemacht, um mich weiter damit zu beschäftigen und das einsame Lesen eventuell kurzfristig gegen ein Lesen in der Community einzutauschen um den Unterschied in der Leseerfahrung auszuprobieren!

Ich wünsche Euch allen noch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße

Kerstin


[i] Dominique Pleimling (2012): »Social Reading – Lesen im digitalen Zeitalter«. Online verfügbar auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung: http://www.bpb.de/apuz/145378/social-reading-lesen-im-digitalen-zeitalter?p=all  (4.01.2013)

[ii] Vgl. Jill Rooney (2013): Is “Social Reading” The New Education Cure-All?. Online verfügbar unter: http://www.onlinecolleges.net/2013/01/04/is-social-reading-the-new-education-cure-all/  (4.1.2013)

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