236 Gedanken: Weiterbilden 2.0- E-Learning Summit Tour in Frankfurt (25.04.2013)

Ich hoffe ihr hattet gestern alle einen angenehmen Feiertag. Heute folgen nun die 236 Gedanken.

Letzten Donnerstag hatte ich die Möglichkeit die E-Learning Summit Tour in Frankfurt  zu besuchen und möchte Euch von meinen Erfahrungen berichten. Die Vortragsreihe, die neben Frankfurt durch 7 weitere deutschsprachigen Städten tourt, widmet sich thematisch vor allem E-Learning in der betrieblichen Weiterbildung.

Einen guten Einstieg bot Claudia Bremer von der Goethe Universität Frankfurt im Wake-Up Call  mit ihrem Vortrag „Lernen für Alle?“. Hierbei stellte Sie verschiedene Ansätze zu Lern-, Wahrnehmungstypen und Lernpräferenzen von PASK, VESTER über KOLB bis hin zu Lernmotivationstheorien von ENTWISTLE und VERMUNT vor. Auch in Zukunft wäre die Aufgabe bei der Contenterstellung auf Grund der verschiedenen Lernpräferenzen eine Kombination von verschiedenen Lernsettings bereitzustellen.

In der ersten  und zweiten Best Practice Session  erhielt man in 15 minütigen Vorträgen einen kurzen Einblick in verschiedene Praxisbeispiele namenhafter Firmen und Unternehmen, wie Lufthansa, Viessmann, Helvetica und der Fraport AG. Die Themen reichten von der Toollandschaft der Lufthansa AG, über eine Learning App der Viessmann Werke bis hin zu spezieller Contentaufbereitung in digitalen Lernkarteien.

In den Learning Innovation-Vorträgen am Nachmittag wurden weiterhin kurze Einblicke in Weiterbildungslösungen aus den Feldern eLearning und mLearning aus verschiedenesten Unternehmenssektoren gewährt. Besonders der Vortrag von Martin Raske mit dem Titel „5 Minuten sind genug – Der Einsatz von Learning Nuggets in der Credit Suisse“ spiegelte meiner Meinung den derzeitigen Trend in der betrieblichen Weiterbildung hin zu Micro-Learning Modulen  wieder. Die Idee von LearnCashBack-Punkten im Vortrag von Jörg E. G. Lembergs der Inter Versicherungsgruppe hat mich jedoch auch noch am nächsten Tag beschäftigt. Bei einer 4 einhalb Monate dauernden  Blended Learning Phase zur Vorbereitung auf die IHK Prüfung zum geprüf. Versicherungskaufmann, können sich die Lerner durch gute Leistungen während der Vorbereitungsphase, eine Reduzierung des nötigen Prozentsatzes richtiger Antworten für die Abschlußprüfung, sowie sich Optionen zur Wiederholung von Zwischenprüfungen, erarbeiten. Ein solche restriktiver Eingriff in das Lernverhalten der Teilnehmenden, hat mich zunächst etwas abgeschreckt. Derjenige Lerner der normalerweise eher am Schluss lang und intensiv lernt, wird bei diesem Angebot überhaupt nicht berücksichtigt. Wer jedoch bereits anfänglich intensiv lernt, kann die Bestehensgrenze der Endprüfung von 75% auf minimal 53% abszusenken. Ich denke, dass solch ein Anreiz für die Lerner attraktiv sein könnte, um ein beständiges Lernen zu fördern.

Mein Fazit:  Wer einen Einblick in betriebliche Weiterbildungslösungen erhalten und/oder Kontakte zu Experten in seiner Umgebung knüpfen will, für den ist die Summit Tour, egal ob nun in Frankfurt für Hessen, oder zukünftigen Stationen,  auf alle Fälle empfehlenswert. Die stark kommunikative aufbereite Konferenz lässt den Gasthörer nicht nach langen monologen Vorträgen gefrustet nach Hause fahren.  Wenn es sich zeitlich vereinbaren lässt, werde ich vermutlich nächstes Jahr wieder hingehen.

Man kann sich viele Anregungen holen, ob Sie Früchte tragen ist jedem selbst überlassen.

Liebe Grüße
Kerstin

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