236 Gedanken: Wissen ausspeichern – Kopf frei halten?

Fernab von Aprilscherzen – und wegen einer heftigen Grippe – kommt die aktuelle Folge der 236 Gedanken erst am 3. April und verhältnismäßig kurz.

Aber: Mit einer spannenden These. Im folgenden Video (vom 29.03.2015 und angenehm kurz) vertritt Friedrich W. Hesse (das war doch der… mit dem Hesse-Text… ja, genau!) eine interessante Auffassung:

Wissen in digitaler Form entsteht oder wird zur Verfügung gestellt. Der Zugriff zu jeder Zeit und (nahezu) jedem Ort ermöglicht es, den digitalen Speicher als Auslagerung des eigenen Gedächtnisses zu betrachten. Und auch so zu nutzen.

Dabei stützt sich Hesse u.a. auf die Gedächtnisforschung (er zitiert Expertiseforschung): Nur eine begrenzte Menge an Informationen können behalten werden, dies auch meist nur kurz. Je höher die Expertise auf einem Gebiet, desto größer werden die Informationseinheiten.

Das gilt meines Wissens für das sogenannte Arbeits- oder Kurzzeitgedächtnis. Allerdings nicht für das Langzeitgedächtnis. Da dieses eine beinahe unbegrenzte Kapazität hat, das Wissen aber ständig an Umfang zunimmt, würde die Möglichkeit einer Ausspeicherung bei gleichzeitiger ständiger Zugriffsmöglichkeit sicher trotzdem Vorteile bieten können.

Na dann. Bauen wir unsere eigenen Wissensspeicher. Einer könnte der eL-Tut Blog sein. Oder jeder andere Blog / Wiki / Datenbank / usw.

Wo speicherst Du Dein Wissen – außerhalb Deines Kopfes?

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