236 Gedanken: CLC15 – Man muss ein BarCamp mitmachen, um zu begreifen was es ist

Diesmal erfolgen die 236 Gedanken mit etwas Verspätung, weil ich erst eine Veranstaltung abgewartet habe. Am 9. und 10. Oktober fand in Frankfurt wieder das „Corporate Learning Camp“ (CLC)  statt, über das ich hier berichten wollte.

Bei dem mittlerweile 5. Corporate Learning Camp handelt es sich um ein BarCamp, d.h. eine besondere Konferenzvariante, von der Frau Charlotte Venema im Teaservideo behauptet „man müsse es mitmachen, um zu begreifen was es ist.“

Tatsächlich erwartet einen Besucher, der bisher „nur“ Fachkonferenzen mit zahlreichen Fachvorträge ohne eigene Beteiligungsmöglichkeit besucht hat, eine Überraschung, wenn er das BarCamp besucht. Ich denke aber doch, dass man die „Andersartigkeit“ und Vorteile eines BarCamps auch ohne Besuch gut erfassen und diese darstellen kann. Ich werde hier mein Bestes versuchen 🙂

Was ist  ein BarCamp?

Ein BarCamp ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden.  Einfach gesagt ist ein Barcamp eine Konferenz bei der die Teilnehmer selbst in Workshops (Sessions genannt) Inhalte und Ablauf bestimmen.

Wie kann so etwas funktionieren? Wie ist z.B. das Corporate Learning Camp organisiert?

Das Corporate Learning Camp nutzt zum Beispiel vor dem eigentlichen Veranstaltungswochenende in Frankfurt eine Mixxt Community als Informations- und Organisationsplattform. Es gibt ein Forum in dem erste Session-Themen vorgestellt werden können und ein weiteres Forum für organisatorische Fragen. Am Anfang beider Veranstaltungstage findet dann jedoch die tatsächliche Tagesplanung statt. Die jeweiligen Teilnehmer, die eine Session anbieten möchten, stellen Ihre Themen vor und in Übereinstimmung mit den Interesse aller Teilnehmer werden dann die Themen festgelegt und der Tagesplan wird erstellt. Freitags gab es zum Beispiel 5 Timeslots von je 45 Minuten, während denen die Teilnehmer jedoch die Wahl zwischen jeweils 6 Sessions hatten. Der Teilnehmer kann also selbst entscheiden, welche Sessions er besucht. Alle Teilnehmer können sich in den Sessions beteiligen und dies ist sogar erwünscht. Man kann ein Thema einbringen und eine Session anbieten, es kann aber auch passieren, dass diese Session wegen Desinteresse nicht zustande kommt. Alle Sessiongeber sind freiwillige Impulsgeber. Das ist einerseits der Charme aber natürlich auch der Knackpunkt, ob die Session Erfolg hat. Ich saß beispielsweise auch in einer Session, bei der allein 35 Minuten verbracht wurden, dass sich alle Teilnehmer vorgestellt haben…  Jede Session ist nur so gut wie der Sessionverantwortliche. Je nachdem, welches Ziel der Teilnehmer hat, kann dies aber auch durchaus ausreichen.

Man trifft sich im BarCamp oder Corporate Learning Camp um sich zu informieren, aber nicht nur zu inhaltlichen Themen (WAS?). Genauso oder vielleicht noch wichtiger ist die Frage nach dem WER? Gerade im Unternehmensbereich scheint es beim Corporate Learning Camp um Networking zu gehen. Wer hat ähnliche Herausforderungen und wie wurden diese von dem jeweiligen Unternehmen und Verantwortlichen gemeistert?

Wer mehr über BarCamps wissen will, die „Zeit“ hat einen guten Artikel dazu geschrieben: http://www.zeit.de/online/2008/48/barcamp?page=1
Auch beim „EduCamp“ sind schöne Erklärungen zu finden: http://educamps.elearning2null.de/barcamps/oder http://educamps.elearning2null.de/ueber-das-educamp/

Außerdem möchte ich Euch ja auch nicht das Zusammenfassungsvideo des diesjährigen Corporate LearningCamps vorenthalten. Viel Spaß und bis nächstes Mal! Liebe Grüße Kerstin

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