236 Gedanken: Vorhandensein von eAssessments an deutschen Hochschulen

5. Januar 2016

Auf meinem Streifzug durch die Stellenausschreibungen an deutschen Hochschulen fiel mir eine Ausschreibung der Uni Bonn aus, welche sich explizit mit eAssessment beschäftigte.
Um diesen Trend war es mit Auftreffen der MOOC-Welle ruhig geworden, und für mich nicht mehr öffentlich präsent wahrzunehmen. In Zeiten knapper Budgets und Massenklausuren wären elektronisch abgehaltene Prüfungen jedoch ein probates Mittel.
„Gibt es diesen Trend an Hochschulen noch? Nutzen Hochschulen eAssessment überhaupt noch?“ fragte ich mich selbst und stand am Beginn einer Hintergrundrecherche…

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236 Gedanken: Nicht fürs Leben lernen wir…

16. November 2015

…sondern für die Uni.

Liebe Leute,

draußen scheint hier im Südwesten eine herrliche Herbstsonne und ich grüße Euch – mit einiger Verspätung – zu den 326 Gedanken für den November.
Zuerst bitte ich um Entschuldigung für die Verzögerung. Gestern saß ich in der Bahn und habe bis zu meinem Ziel einiges an Verspätung  . „Verzögerungen im Betriebsablauf“ war die Formel. Ähnlich hier bei dieser Kolumne. Im Oktober hat ein neues Semester angefangen, mit einer neuen Studierendengruppe, die ihr Studium aufnimmt und einer Vorgängerkohorte, die auf die ersten großen Prüfungen zuläuft.
Orientierung im Leben?Und das ist auch die Frage, die mich zur Zeit umtreibt. Vor einem Jahr haben wir einen großen Schnitt gemacht und die Anzahl der Prüfungen drastisch reduziert und damit auch die Abstände zwischen den Prüfungen verlängert. Neben dem Argument, Den Rest des Beitrags lesen »


236 Gedanken: Lernziele in Ordnung gebracht

2. Juli 2015

Liebe Leute,

nun ist er da, der Sommer — und das Semester eilt auf den Schlusssprint und die Prüfungen zu. Aus Heidelberg grüße ich Euch mit den 236 Gedanken für den Juli.

Ein Klassiker in der pädagogischen Literatur ist die Lernzieltaxonomie von Benjamin Bloom et al.. Ziel der (US-amerikanischen) Arbeitsgruppe war es, eine Systematik aller denkbaren Lernziele aufzustellen. Den Rest des Beitrags lesen »


236 Gedanken: Kommentar zum Artikel „Infantilisierung der Studenten durch Anwesenheitspflicht“

1. Mai 2015

Neulich kam mir der Artikel „Infantilisierung der Studenten durch Anwesenheitspflicht“ von Prof. Dr. Sascha Liebermann zu Gesicht, welcher in der Zeitschrift „Forschung und Lehre“ 5/15 erschien.

Als Fazit blieb mir folgende Aussage besonders hängen:

„Die durch die Aufhebung der Anwesenheitspflicht entstandene Offenheit stärkt also die Haltung der Freiwilligkeit, die sich bereits in der Entscheidung für das Studium ausdrückt“

Anwesenheitspflicht bedeutet für mich hierbei ein extrinsischer Zwang durch die Hochschule oder sogar Legislative des Bundeslandes.  Den Rest des Beitrags lesen »


236 Gedanken: Vom Lernen zum Behalten?

1. Dezember 2014

Die Frage, wie eine Information ihren Weg findet von der Wahrnehmung über das Arbeitsgedächtnis bis in das Langzeitgedächtnis, ist sicher hilfreich zu wissen – gerade für Lehrende. Eine Vielzahl kognitiver Theorien aus der Psychologie beschäftigt sich mit diesem Prozess. Nicht immer ganz leicht zu verstehen …

Bereits vor einiger Zeit habe ich für einen unserer Kurse einmal eine vereinfachte Zusammenstellung dieses Prozesses in einem Screencast aufgenommen. Nach wie vor finde ich dieses Thema höchst spannend. Daher habe ich jetzt diesen Screencast wieder ausgegraben. Doch sieh selbst Den Rest des Beitrags lesen »


236 Gedanken: Verunsicherte Disziplin

1. November 2014

Liebe Leute,

vor ziemlich genau einen Monat war ich in Göttingen bei der Gemeinschaftstagung des Netzwerks ‚Methodologien einer Empirie pädagogischer Ordnungen‘ und der DGfE-Kommission Wissenschaftsforschung. Drei Tage lang kreisten die Vorträge und Diskussionen um die empirischen Methoden unserer Wissenschaft (heiße sie nun Pädagogik, Erziehungs-, Bildungs- oder gar Vermittlungswissenschaft…). Im Mittelpunkt stand die Frage (laut Ausschreibung), „ob und wie sich Pädagogisches überhaupt als Pädagogisches empirisch erschließen lässt“. Den Rest des Beitrags lesen »


C4LPT: Top 100 eLearning Tools – nun sortiert!

30. September 2014

Vor Kurzem stellte Jane Hart vom englischen C4LPT (Centre for Learning and Performance Technologies) ihrer Ergebnisse zur achten alljährlichen Umfrage der Top 100 eLearning Tools ins Netz.
Ihre Ergebnisse werden von mir jedes Jahr freudig erwartet, und auch zu meinen Zeiten als Dozent ließ ich ihre Analysen in meine Seminare und Workshops einfließen. So versuchte ich meinen Studenten „subversiv“ diverse mögliche Mittel und Werkzeuge an die Hand zu geben, stets in der Hoffnung, dass diese in naher Zukunft einmal Gewinn bringend in eine Diskussion, eine Hausarbeit, eine Klausurvorbereitung genutzt oder zur besseren Studienorganisation herangezogen würden.
Dennoch war es mit viel Aufwand verbunden, für die jeweilige Situation meiner Vorlesung das passende Tool heraus zu finden, oft fand ich dieses nur durch „trial and error“ heraus – und dann war es zu spät. Scheinbar hatten jedoch auch Kollegen diesen Zeitaufwand, weshalb Jane Hart nun eine nach sieben Anwendungsfällen sortierte Liste dieser Top 100 Tools veröffentlichte.
Für mich als Teil eines Medizin-IT-Unternehmens bietet diese Auflistung eine hilfreiche Stütze und Anbindung an die aktuelle akademische Forschung, welche bei uns nicht geleistet werden kann.

Diese Liste sei daher allen Lesern anempfohlen und ich hoffe auf Kommentare zu deren Einsatz und Wirkung bei Euch.

Viele Grüße
Euer Florian